Schneller gefunden werden. Neue Zielgruppen gewinnen.

Vorträge für Patienten gibt es an jedem Berliner Krankenhaus. Oft können die Besucher können bei einem Patientenvortrag hochkarätige Referenten erleben. Ob der Saal voll wird, das zeigt sich dennoch erst kurz vor Beginn. Denn ein Patientenvortrag wird in der Regel freiwillig besucht, kostet keinen Eintritt und meist ist keine Voranmeldung notwendig.

Selbst angesehene Chefärzte sind bei einem Patientenvortrag also nicht vor leeren Reihen gefeit. Was kann man dafür tun, damit Patientenvorträge besser ankommen und sich der Aufwand lohnt? Oder anders gesagt: Was brauchen wir, damit das immer größer werdende Angebot an medizinischen Fachvorträgen die Adressaten leichter erreicht?

Wem nützen ein Patientenvortrag?

Patientenvorträge sind bei Patienten so erfolgreich, weil sie Vertrauen schaffen. Auch die Betreiber von Gesundheitszentren, Ärztehäusern und Gemeinschaftspraxen haben das Potential von Patientenvorträgen längst erkannt. Denn das Gespräch zwischen Arzt und Patient kommt im Alltag oft zu kurz. Nach einem Vortrag kann der Besucher hingegen fast jedem Referenten eine Frage stellen. In der Regel bekommt er hier eine zufrieden stellende Antwort.

Patientenvorträge schließen Informationslücken, z.B. im Rahmen einer Therapie. Sie geben Antworten auf aktuelle Fragestellungen. Und sie helfen dabei, die eigene Krankheit zu verstehen und zu akzeptieren. Nicht nur der Patient selbst, seine Angehörigen können ebenfak in vielerlei Hinsicht von einem Patientenvortrag profitieren. Aber auch diejenigen, die sich noch nicht in der Situation eines Betroffenen sehen, ziehen Gewinn daraus. Denn Gesundheitsthemen sind im Trend. Zudem bekommen die Besucher hier Ärzte und Chefärzte zu Gesicht, die sonst faktisch unerreichbar sind. Und das alles für umsonst.

Patientenvorträge sind bei Ärzten so beliebt, weil sie dem Referenten die Möglichkeit bieten, für die eigene Leistung zu werben, ohne das es nach Werbung aussieht. Neben der persönlichen Empfehlung durch zufriedene Patienten sind sie eine sehr effektive Maßnahme, um neue Patienten zu gewinnen. Ein gelungener Vortrag befördert nachweislich die Entscheidung des Patienten oder seiner Angehörigen für ein spezielles Krankenhaus, eine OP-Methode oder eine Therapie. Entsprechend sind die Themen von Patientenvorträgen nicht mehr nur auf sogenannte Volksleiden zugeschnitten. Immer öfter stehen die Interessen einer eher kleinen, aber zahlungskräftigen Zielgruppe im Mittelpunkt.

Braucht der Patientenvortrag mehr Werbung?

Patientenvorträge werden inzwischen sehr intensiv beworben, so wie viele andere Veranstaltungen auch. Ganz anders als noch vor ein paar Jahren lassen sich Ärzte und Kliniken die Werbung dafür auch einiges kosten. Regelmäßige Mailings an Patienten, professionelle Plakate, attraktive Flyer, umfangreiche Broschüren, Anzeigen in kostenlosen Wochenblättern und natürlich die Informationen auf der eigenen Website beanspruchen einen nicht unerheblichen Anteil im Werbeetat des Veranstalters. Darüber hinaus setzen einige Kliniken inzwischen auf Kooperationen, z.B. mit den Volkshochschulen. Selbst die Titel der Patientenvorträge werden immer werbewirksamer und knackig.

Benötigen Sie für Ihren Patientenvortrag andere Werbekanäle?

Werbung für Patientenvorträge zielt zu einem großen Teil auf Interessenten in der unmittelbaren Umgebung des Anbieters. Das klingt logisch, denn lange Wege schrecken vor allem ältere Patienten ab. Genau das ist aber auch ein Nachteil vieler Werbemaßnahmen. Obwohl Patientenvorträge beliebt und in vieler Hinsicht erfolgreich sind, führen sie oft ein Nischendasein. Wer sich für diese Art Vorträge interessiert muss genau wissen was er finden will. Oder einen frustrierenden Suchmarathon auf sich nehmen. So lassen sich keine neuen Zielgruppen gewinnen.

Weil sie nicht zur Kultur gerechnet werden, kommen Patientenvorträge z.B. in den Stadtmagazinen wie zitty oder tip gar nicht vor. Selbst bei Gesundheitsstadt Berlin e.V. oder der kassenärztlichen Vereinigung Berlin führen sie eher ein Schattendasein. Hier sind sie immer nur eine Information unter vielen anderen.

Fazit: Patientenvorträge brauchen nicht generell mehr Werbung, sondern Werbung mit mehr Reichweite. Reichweite bietet das Internet, z.B. mit einer eigenen Plattform, die die Vielfalt des medizinischen Vortragsangebots in einer Stadt wie Berlin widerspiegelt. Und zwar ohne dabei mit anderen Angeboten und Informationen konkurrieren zu müssen. Und natürlich mit klaren Regeln. Nur so können alle Beteiligten – Nutzer wie Anbieter – Gewinn daraus ziehen.

meetmedi.com – Mediziner live erleben

meetmedi.com ist ein denkbar einfach strukturiertes Portal, auf dem sich auch ältere Menschen gut zurecht finden. Interessierte treffen hier auf das was sie suchen: auf Mediziner, die in Berlin live bei einem Vortrag zu erleben sind. Dabei ist es vollkommen unwichtig, ob es sich bei der Veranstaltung um einen Patientenvortrag, ein Seminar oder eine andere Art der Präsentation von Gesundheitsthemen handelt. Auch ein Tag der offenen Tür kann hier beworben werden.

Themen, Veranstaltungsorte und Referenten sind auf meetmedi.com immer nach dem gleichen Schema sortiert und können schnell identifiziert werden. Eine einfache Suchmaske ermöglicht die Eingrenzung auf Schwerpunkte, zeigt aber auch, wer in der Stadt für welches Thema als Spezialist gehandelt wird. Jeder Vortrag kann ausführlich beschrieben und mit einer Anzahl von Keywords SEO optimiert werden. Die Einbindung von Bildern und Dokumenten (PDF) erhöht den Informationsgehalt der Texte. Eine Verlinkung mit Infos auf der Website der Klinik oder Praxis ist Bestandteil der Beschreibung. Auch die Verknüpfung mit Social Media Kanälen wie Facebook oder Instagram ist gegeben. In einem separaten Bereich können sich die Referenten ausführlich vorstellen und ihre besondere Expertise belegen.

meetmedi.com – mit mehr Reichweite mehr erreichen

Auf meetmedi.com kann tagesaktuell sowie thematisch nach Vorträgen gesucht werden. Der Nutzer wird sich bei Interesse auch über Untersuchungsmethoden und Behandlungsmethoden außerhalb des eigenen Umfelds informieren und wahrnehmen, was sonst nicht in sein Blickfeld gerät. Natürlich bietet meetmedi.com auch die Möglichkeit zu einem positiven Feedback. So lässt sich bald herausfinden, welche Referenten besonders beliebt sind – z.B. weil von ihnen die besten Antworten auf Fragen aus dem Publikum zu erwarten sind. Anders als bei klassischen Bewertungsportalen sind dabei jedoch ganz bewusst keine negativen Kommentare möglich.

Auch für die Anbieter der Vorträge liegt der Vorteil des Portals auf der Hand. Wer sich auf einer gemeinsamen Plattform mit anderen Patientenvorträgen präsentiert, erhöht nicht nur deren Reichweite, sondern begibt sich in einen direkten Vergleich zu anderen Anbietern. Da mag auf den ersten Blick schrecken. Erweist sich auf den zweiten jedoch als Möglichkeit, kontinuierlich einen Qualitätsvorsprung auszubauen. Denn je besser ein Vortrag auf meetmedi.com präsentiert und mit anderen Kanälen des Anbieters verknüpft wird, desto mehr Aufmerksamkeit ist ihm gewiss.

Wer noch eins drauflegen will, der hat die Möglichkeit, innerhalb des Portals durch eine besondere Platzierung auf der Seite mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Weiterführendes Material der Referenten oder zusätzliche Links können im meetmedi.blog zugänglich gemacht werden. Ergänzend bietet der Blog ein breites Themenspektrum rund um Fragen, die man als Patient oder Angehöriger wissen sollte und ist auch für Gastbeiträge geöffnet.

Das Onlineportal für Patientenvorträge meetmedi ist im April 2017 ans Netz gegangen. Weitere Informationen finden Sie im dortigen Blog. Ab Juli 2017 können niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser meetmedi mit einem Willkommenspaket testen.

Text: Gerburg Richter | Foto: https://de.fotolia.com